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Der Kreis war immer eines der wichtigsten weiblichen Zeichen
- im Gegensatz zur Linie, dem kreuz oder dem phallischen Schaft,
der den männlichen Geist darstellte. Die früheren matrifokalen
Dörfer hatten runde Herde, runde Häuser, runde Zäune
und Verteidigungsanlagen. Der Kreis wurde mit der Vorstellung
eines geschützten oder Heilligen Raumes assoziiert, dem Zentrum
des Mutterlandes, einem zeremoniellem Raum, in dem alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer gleich waren. In zeremoniellen Kreisen wie dem
hinduistischen Chakra (arabisch halka) herrschte der weibliche
Einfluß vor. Heidnische sakrale Tänze waren kreisförmig,
und die europäischen Volkstänze sind es bis heute noch.
Prähistorische Steinkreise wie Stonehenge, das auch "Tanzplatz
der Riesen" genannt wird, bezeugen die Liebe der antiken
Menschen zur Kreisform. Noch in mittelalterlichen Legenden war
der Kreis mit der Vorstellung der Gleichheit verbunden. Artus´
"Ritter der Tafelrunde" saßen im Kreis, um auf
diese Weise jegliches Gefühl von Hierarchie aus ihrer Bruderschaft
zu verbannen.
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Anhänger: Kreis |
Material: 925 Sterlingsilber massiv |
Oberfläche: poliert |
Gesamtgröße: 2,6 cm |
Preis:
€ 95.- |
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Der bekannte Gemeinplatz "Gott ist ein Kreis, dessen Umfang
nirgendwo und dessen Zentrum überall ist" ist ein Plagiat
aus einem hinduistischen Katechismus. Dort wird die Gottheit,
die als das Eine bezeichnet wird, folgendermaßen beschrieben:"ein
ungebrochener Kreis ohne Umfang, denn er ist nirgendwo und überall".
Die Vorstellung vom Kosmos als einen ungebrochenen Kreis kommt
auch in dem gnostischem Bild der Weltschlange zum Ausdruck, die
sich selbst in den Schwanz beißt und dadurch einen Kreis
bildet.
Geschlossene Kreise wurden immer als Schutz betrachtet, vor allem
von Personen, die mit Magie arbeiteten. Im ersten Jahrhundert
vor Christus nannte man Zauberer auch "Kreiszeichner".
Als Analogie erinnert der Kreis an das volle Gesicht des Mondes,
an die Pupille des Auges, das alles sieht, an den Kreis des sichtbaren
Horizonts und Tausende andere Naturformen.
Quelle: B.G.Walker: Die geheimen Symbole der Frauen.
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